Eingewöhnungskonzept 


Je nach Alter und Wesen des Kindes sollte ein Zeitrahmen von 

ca. 4 Wochen eingeplant werden.

 

Wie sieht die Eingewöhnung aus?     


Sie und ihr Kind besuchen

in der ersten Woche für mehrere Stunden am Tag die Tagespflege.

Sie erleben den Alltag mit, beobachten die anderen Kinder in ihren Aktivitäten,

mein Verhalten als Tagesmutter und den Rhythmus unseres Tagesablaufs.

 

Wie kann man das Kennenlernen ermöglichen?

Während der Kennenlernphase braucht das Kind die Wahlfreiheit.

Es soll selbst entscheiden, was es in welchem Tempo wahrnehmen möchte,

und darf nicht zu einer Aktivität gedrängt oder animiert werden. Sie sind für das Kind immer erreichbar.

Aus dieser Sicherheit heraus kann das Kind in aller Ruhe erkunden.

 

Wann findet die erste Trennung statt?

In den ersten 1 - 2 Wochen findet

keine Trennung des Kindes 

von Ihnen statt.

Sie bleiben zuverlässig in der Nähe.

Einige wenige Kinder brauchen die Begleitung ihrer Eltern länger

als zwei oder drei Wochen, aber nicht, weil sie sich an die Anwesenheit der Eltern gewöhnt haben,

sondern weil sie sich noch nicht 

sicher genug fühlen. Wenn die Kinder Zeit bekommen und Ihre Signale 

gehört werden, genügen meist 

wenige Tage mehr, bis sie sich 

ohne Probleme verabschieden.

Die Eltern müssen sich immer bewusst verabschieden und verlassen NIE heimlich den Raum oder die Einrichtung.

Das Kind hat ein Recht darauf, bei der Verabschiedung traurig zu sein oder ein paar wenige Tränen zu verdrücken.

Wenn sich das Kind von der Betreuungskraft schnell trösten lässt 

ist dies vollkommen ok und normal.


 

Wie begleite ich das Kind 

während der Eingewöhnung?

Kinder gewinnen durch sprachliche Begleitung Sicherheit und Orientierung,

auch wenn sie die Bedeutung der Worte noch nicht verstehen.

Wir begleiten die Eingewöhnung außerdem auch mit Gebärden um die Kinder mit den Gebärden visuell zu unterstützen und besser zu begleiten.

Sind sie noch so klein – von Anfang an wird ihnen die Wahrheit gesagt.

In der zweiten Woche ziehen sich die Eltern immer mehr zurück

und überlassen mir die Initiative.

Auch dies wird den Kindern sprachlich vermittelt.